






Gemälde auf Blindrahmen
Aufgespannter textiler Bildträger, Ölmalerei, Überzug
Zierrahmen: nicht vorhanden
Die Restaurierung am Gemälde „Jesus fällt unter dem Kreuz II“ ist Teil eines Kreuzwegzyklus, dessen ikonografische und kunsthistorische Bedeutung in der christlichen Kunst ausführlich dokumentiert ist. Eine allgemein verständliche und detaillierte Übersicht zu den einzelnen Stationen des Kreuzwegs bietet katholisch.de.
Die Darstellung der dritten Station – Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz II – ist ein zentrales Motiv der Passionsikonografie und wird in kirchlichen und kunsthistorischen Kontexten näher erläutert, unter anderem in der Beschreibung der 3. Station des Kreuzwegs.
Das Gemälde sowie die übrigen Gemälde des Ensembles wiesen deutlich beschädigte Textilträger sowie eine Bildschicht mit einem starken Krakelee und einer dicken Schmutzablagerung auf. Sie erforderten besondere Maßnahmen am Gewebe und an der Bildschicht.
Auf Basis einer kunsttechnologischen Untersuchung wurde ein Konservierungs- und Restaurierungskonzept zum Gemälde entwickelt und praktisch umgesetzt.
Schwerpunkte der Arbeit lagen in der Stabilisierung des Trägers und der Bildschicht anhand umfangreicher Maßnahmen zur Trägerkonsolidierung und der Festigung und Planierung der Bildschicht, sowie der Reduzierung des getönten Überzuges. Darüber hinaus wurde ein Konservierungs- und Restaurierungskonzept für die Gemälde des Ensembles erarbeitet, um eine einheitliche und harmonische Struktur innerhalb des Kreuzwegstationszyklus sicherzustellen.
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